Zverev Tennis News
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Alexander Zverev Karriere

Die Karriere von Alexander Zverev im Überblick – Titel, Finals, Verletzung, Comeback und Grand-Slam-Durchbruch.

Aktualisiert:

Die Karriere von Alexander Zverev umfasst bis heute 26 ATP-Titel im Einzel bei 44 Finals, zwei Grand-Slam-Titel, zwei Siege bei den ATP Finals, sieben Masters-1000-Titel und Olympiagold. Auf dieser Seite zeichnen wir die Alexander Zverev Karriere Saison für Saison nach, ordnen die Titel nach Kategorie und Belag und listen alle Endspiele auf. Stand: 4. Oktober 2026.

Titel und Finals nach Kategorie und Belag

Zverevs Titelsammlung ist auffallend breit. Er hat zwei von sechs Grand-Slam-Finals gewonnen, beide Endspiele bei den ATP Finals und das olympische Finale. Auf Masters-1000-Ebene steht er bei sieben Titeln und sechs Finalniederlagen, bei ATP-500-Turnieren bei sechs Titeln und fünf verlorenen Finals, bei ATP-250-Turnieren bei acht Titeln und drei Niederlagen. Nach Belägen gewann er 16 Titel auf Hartplatz und zehn auf Sand – auf Rasen stand er viermal im Finale, ein Turniersieg fehlt dort bislang.

Titel nach Turnierkategorie
KategorieTitelFinalniederlagenFinals
Grand Slam246
Olympia101
ATP Finals202
Masters 10007613
ATP 5006511
ATP 2508311
Gesamt261844
Titel nach Belag
BelagTitelFinalniederlagen
Hartplatz168
Sand106
Rasen04

Lehrjahre: vom Junior zum ersten ATP-Titel (2013–2016)

Zverev wurde 2013 Profi, im selben Jahr übernahm er Platz eins der Junioren-Weltrangliste. Im Januar 2014 gewann er die Juniorenkonkurrenz der Australian Open, im Juli 2014 mit 17 Jahren das Challenger-Turnier in Braunschweig. Kurz darauf erreichte er beim ATP-500-Turnier in Hamburg das Halbfinale. Zum Jahresende 2014 stand er auf Rang 136, ein Jahr später auf Rang 83; 2015 erreichte er in Wimbledon die zweite Runde und stand mit Bruder Mischa im Doppelfinale von München.

2016 folgte der Schritt auf die große Bühne: Finals in Nizza gegen Dominic Thiem und auf Rasen in Halle gegen Florian Mayer gingen noch verloren, im September gewann er in St. Petersburg mit 6:2, 3:6, 7:5 gegen Stan Wawrinka seinen ersten ATP-Titel. Die Saison endete mit 44:24 Siegen auf Rang 24.

Durchbruch in die Top 5 (2017–2018)

2017 gewann Zverev fünf Titel: in Montpellier gegen Richard Gasquet, in München gegen Guido Pella, in Rom mit 6:4, 6:3 gegen Novak Djokovic, in Washington gegen Kevin Anderson und in Montreal mit 6:3, 6:4 gegen Roger Federer. Mit zwei Masters-Titeln und Rang vier zum Saisonende gehörte er erstmals zur absoluten Spitze; dazu kam ein Finale in Halle, das er gegen Federer verlor.

2018 bestätigte er diesen Status mit vier weiteren Titeln – München gegen Philipp Kohlschreiber, Madrid gegen Thiem, Washington gegen Alex de Minaur und die ATP Finals in London mit 6:4, 6:3 gegen Djokovic. In Miami (gegen John Isner) und Rom (gegen Rafael Nadal) verlor er zwei weitere Masters-Finals. Mit 60:19 Siegen schloss er die Saison erneut auf Rang vier ab, in Roland Garros erreichte er erstmals ein Grand-Slam-Viertelfinale.

Große Titel, aber noch kein Major (2019–2021)

2019 war ein Übergangsjahr mit einem Titel in Genf, Finalniederlagen in Acapulco gegen Nick Kyrgios und in Shanghai gegen Daniil Medvedev sowie dem Halbfinale bei den ATP Finals; zum Jahresende stand er auf Rang sieben. 2020 erreichte er das Halbfinale der Australian Open und sein erstes Grand-Slam-Finale bei den US Open, das er gegen Thiem nach 2:0-Satzführung mit 6:7(6) im fünften Satz verlor. Im Oktober gewann er beide Hallenturniere in Köln, im November verlor er das Finale des Masters in Paris gegen Medvedev.

2021 wurde zur bis dahin erfolgreichsten Saison mit sechs Titeln: Acapulco gegen Stefanos Tsitsipas, Madrid gegen Matteo Berrettini, Olympiagold in Tokio gegen Karen Khachanov, Cincinnati gegen Andrey Rublev, Wien gegen Frances Tiafoe und die ATP Finals in Turin mit 6:4, 6:4 gegen Medvedev. Mit 59:15 Siegen erreichte er Rang drei.

Verletzung und Comeback (2022–2024)

2022 begann mit Finals in Montpellier und Madrid, die er gegen Alexander Bublik und Carlos Alcaraz verlor. Im Halbfinale von Roland Garros gegen Nadal zog er sich eine schwere Sprunggelenksverletzung zu und fiel für den Rest der Saison aus; erstmals seit 2015 blieb er ohne Titel und rutschte auf Rang zwölf. 2023 kam er zurück: Halbfinale in Roland Garros, Viertelfinale bei den US Open, Titel in Hamburg gegen Laslo Djere und in Chengdu gegen Roman Safiullin, Rang sieben zum Jahresende.

2024 spielte er mit 69:21 Siegen die Saison mit den meisten Erfolgen seiner Karriere. Er gewann in Rom gegen Nicolás Jarry und im November in Paris mit 6:2, 6:2 gegen Ugo Humbert seinen siebten Masters-1000-Titel. Das Finale von Roland Garros verlor er in fünf Sätzen gegen Alcaraz, das Endspiel in Hamburg gegen Arthur Fils. Zum Jahresende war er die Nummer zwei der Welt.

Der Weg zum Grand-Slam-Champion (2025–2026)

2025 stand Zverev im Finale der Australian Open, unterlag aber Jannik Sinner in drei Sätzen. Sein einziger Titel war der dritte in München gegen Ben Shelton, Finals in Stuttgart gegen Taylor Fritz und in Wien gegen Sinner gingen verloren. Die Saison endete mit 57:25 Siegen auf Rang drei.

2026 wurde zum Jahr der Wende. Nach dem Halbfinale bei den Australian Open und dem Finale in Madrid gewann er am 7. Juni Roland Garros mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7(5), 6:1 gegen Flavio Cobolli. Es folgten das Wimbledon-Finale gegen Sinner und am 13. September der Titel bei den US Open mit 6:3, 7:6(2), 5:7, 6:2 gegen Shelton. Seine Saisonbilanz 2026 steht aktuell bei 62:15 (Siege:Niederlagen). Seit dem 24. August 2026 ist er die Nummer zwei der Welt. Alle Major-Ergebnisse finden Sie in der Grand-Slam-Bilanz von Alexander Zverev, die Hintergründe zu seinem Werdegang in der Biografie.

Alexander Zverev Karriere Saison für Saison

Die Tabelle zeigt für jede Saison die Zahl der Titel und Finals, die Matchbilanz im Einzel und die Platzierung zum Jahresende. Die Entwicklung im Ranking erklärt die Seite ATP-Ranking und Jahresend-Platzierungen ausführlicher.

Saison für Saison
SaisonTitelFinalsSiege:NiederlagenJahresende-Ranking
2013000:1809
2014004:6136
20150014:1783
20161344:2424
20175657:224
20184660:194
20191344:257
20202428:117
20216659:153
20220229:1012
20232255:277
20242469:212
20251457:253
20262462:15–

Alle Finals der Karriere

Von seinem ersten Endspiel in Nizza 2016 bis zum US-Open-Finale 2026 hat Zverev 44 ATP-Finals im Einzel bestritten. Die Liste beginnt mit dem jüngsten Endspiel. Welche Bestmarken sich daraus ergeben, ist auf der Seite Rekorde und Meilensteine zusammengefasst.

Alle 44 ATP-Einzelfinals: 26 Titel, 18 Finalniederlagen (neueste zuerst)
DatumTurnierKategorieBelagErgebnisGegnerScore
Sep. 2026US OpenGrand SlamHartplatzTitelBen Shelton6:3, 7:6(2), 5:7, 6:2
Juli 2026WimbledonGrand SlamRasenFinaleJannik Sinner7:6(7), 6:7(2), 3:6, 4:6
Juni 2026French OpenGrand SlamSandTitelFlavio Cobolli6:1, 4:6, 6:4, 6:7(5), 6:1
Mai 2026Madrid OpenMasters 1000SandFinaleJannik Sinner1:6, 2:6
Okt. 2025Vienna OpenATP 500Hartplatz (Halle)FinaleJannik Sinner6:3, 3:6, 5:7
Juni 2025Stuttgart OpenATP 250RasenFinaleTaylor Fritz3:6, 6:7(0)
Apr. 2025Bavarian ChampionshipsATP 500SandTitelBen Shelton6:2, 6:4
Jan. 2025Australian OpenGrand SlamHartplatzFinaleJannik Sinner3:6, 6:7(4), 3:6
Okt. 2024Paris MastersMasters 1000Hartplatz (Halle)TitelUgo Humbert6:2, 6:2
Juli 2024Hamburg OpenATP 500SandFinaleArthur Fils3:6, 6:3, 6:7(1)
Juni 2024French OpenGrand SlamSandFinaleCarlos Alcaraz3:6, 6:2, 7:5, 1:6, 2:6
Mai 2024Italian OpenMasters 1000SandTitelNicolás Jarry6:4, 7:5
Sep. 2023Chengdu OpenATP 250HartplatzTitelRoman Safiullin6:7(2), 7:6(5), 6:3
Juli 2023Hamburg OpenATP 500SandTitelLaslo Djere7:5, 6:3
Mai 2022Madrid OpenMasters 1000SandFinaleCarlos Alcaraz3:6, 1:6
Feb. 2022Open Sud de FranceATP 250Hartplatz (Halle)FinaleAlexander Bublik4:6, 3:6
Nov. 2021ATP FinalsATP FinalsHartplatz (Halle)TitelDaniil Medvedev6:4, 6:4
Okt. 2021Vienna OpenATP 500Hartplatz (Halle)TitelFrances Tiafoe7:5, 6:4
Aug. 2021Cincinnati OpenMasters 1000HartplatzTitelAndrey Rublev6:2, 6:3
Juli 2021Summer OlympicsOlympiaHartplatzTitelKaren Khachanov6:3, 6:1
Mai 2021Madrid OpenMasters 1000SandTitelMatteo Berrettini6:7(8), 6:4, 6:3
März 2021Mexican OpenATP 500HartplatzTitelStefanos Tsitsipas6:4, 7:6(3)
Nov. 2020Paris MastersMasters 1000Hartplatz (Halle)FinaleDaniil Medvedev7:5, 4:6, 1:6
Okt. 2020Cologne ChampionshipATP 250Hartplatz (Halle)TitelDiego Schwartzman6:2, 6:1
Okt. 2020Cologne IndoorsATP 250Hartplatz (Halle)TitelFélix Auger-Aliassime6:3, 6:3
Sep. 2020US OpenGrand SlamHartplatzFinaleDominic Thiem6:2, 6:4, 4:6, 3:6, 6:7(6)
Okt. 2019Shanghai MastersMasters 1000HartplatzFinaleDaniil Medvedev4:6, 1:6
Mai 2019Geneva OpenATP 250SandTitelNicolás Jarry6:3, 3:6, 7:6(8)
März 2019Mexican OpenATP 500HartplatzFinaleNick Kyrgios3:6, 4:6
Nov. 2018ATP FinalsATP FinalsHartplatz (Halle)TitelNovak Djokovic6:4, 6:3
Aug. 2018Washington OpenATP 500HartplatzTitelAlex de Minaur6:2, 6:4
Mai 2018Italian OpenMasters 1000SandFinaleRafael Nadal1:6, 6:1, 3:6
Mai 2018Madrid OpenMasters 1000SandTitelDominic Thiem6:4, 6:4
Mai 2018Bavarian ChampionshipsATP 250SandTitelPhilipp Kohlschreiber6:3, 6:3
Apr. 2018Miami OpenMasters 1000HartplatzFinaleJohn Isner7:6(4), 4:6, 4:6
Aug. 2017Canadian OpenMasters 1000HartplatzTitelRoger Federer6:3, 6:4
Aug. 2017Washington OpenATP 500HartplatzTitelKevin Anderson6:4, 6:4
Juni 2017Halle OpenATP 500RasenFinaleRoger Federer1:6, 3:6
Mai 2017Italian OpenMasters 1000SandTitelNovak Djokovic6:4, 6:3
Mai 2017Bavarian ChampionshipsATP 250SandTitelGuido Pella6:4, 6:3
Feb. 2017Open Sud de FranceATP 250Hartplatz (Halle)TitelRichard Gasquet7:6(4), 6:3
Sep. 2016St. Petersburg OpenATP 250Hartplatz (Halle)TitelStan Wawrinka6:2, 3:6, 7:5
Juni 2016Halle OpenATP 500RasenFinaleFlorian Mayer2:6, 7:5, 3:6
Mai 2016Nice OpenATP 250SandFinaleDominic Thiem4:6, 6:3, 0:6

Ausblick auf den Herbst 2026

In Peking unterlag Zverev am 4. Oktober im Viertelfinale Novak Djokovic mit 6:4, 4:6, 4:6. Danach stehen das Masters in Shanghai, das ATP-500-Turnier in Wien und das Masters in Paris auf dem Plan. Für die ATP Finals in Turin vom 15. bis 22. November ist er laut ATP zum neunten Mal qualifiziert, Deutschland hat zudem die Davis-Cup-Endrunde in Bologna erreicht. Termine und Masters-Bilanz zeigt die Seite Turnierkalender und Masters-1000-Bilanz.