Welche Turniere spielt Alexander Zverev, und wo war er bisher am erfolgreichsten? Diese Seite ordnet die Turniere von Alexander Zverev nach Kategorien: Grand Slams, die neun Masters-1000-Events, die ATP Finals, die Olympischen Spiele, die deutschen Turniere in Hamburg, München, Halle und Stuttgart sowie die Teamwettbewerbe. Zu jeder Station stehen seine besten Ergebnisse, Endspiele mit Ergebnis und die Bilanz aus Siegen und Niederlagen. Am Ende folgt sein Turnierplan für den Rest der Saison. Stand: 4. Oktober 2026.
So ist Zverevs Turniersaison aufgebaut
Das Gerüst jeder ATP-Saison bilden die vier Grand Slams und die Masters-1000-Turniere, für Spieler aus der Weltspitze sind sie weitgehend Pflicht. Dazu kommen ATP-500- und ATP-250-Turniere, die Zverev gezielt zur Vorbereitung auswählt, sowie zum Saisonende die ATP Finals der acht besten Spieler des Jahres. 2026 begann er mit dem United Cup in Sydney und den Australian Open, spielte im Februar in Acapulco und danach die beiden großen Hartplatzturniere in Indian Wells und Miami. Auf Sand folgten Monte-Carlo, München, Madrid, Rom und Roland Garros, auf Rasen Halle und Wimbledon. Im Sommer kamen Kanada, Cincinnati und die US Open, im September Davis Cup und Laver Cup und seit Ende September die Asien-Tour mit Peking. Seine Ergebnisse bei den vier Majors stehen ausführlich auf der Seite zur Grand-Slam-Bilanz von Alexander Zverev.
Unterhalb der Masters-Ebene hat Zverev 14 Titel gewonnen: sechs bei ATP-500-Turnieren (Washington 2017 und 2018, Acapulco 2021, Wien 2021, Hamburg 2023, München 2025) und acht bei ATP-250-Turnieren, darunter sein erster Titel 2016 in St. Petersburg. Alle 44 Endspiele mit Gegner und Ergebnis listet die Seite Karriere: Titel und Finals.

Masters 1000: Zverevs Bilanz bei allen neun Turnieren
Bei den Masters-1000-Turnieren hat Zverev sieben Titel gewonnen und 13 Endspiele erreicht. Insgesamt steht er bei 84 Teilnahmen und 183:77 Siegen. Die Tabelle zeigt seine Ergebnisse von 2017 bis 2026; Shanghai und Paris 2026 stehen noch aus.
| Turnier | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | Titel | Bilanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Indian Wells | 3R | 2R | 3R | n. a. | VF | 2R | AF | VF | 2R | HF | 0 | 17:10 |
| Miami | VF | F | 2R | n. a. | 2R | VF | 2R | HF | AF | HF | 0 | 23:11 |
| Monte-Carlo | 3R | HF | 3R | n. a. | 3R | HF | 3R | 3R | 2R | HF | 0 | 17:10 |
| Madrid | VF | S | VF | n. a. | S | F | AF | AF | AF | F | 2 | 30:7 |
| Rom | S | F | 2R | – | VF | HF | AF | S | VF | AF | 2 | 29:8 |
| Kanada | S | VF | VF | n. a. | – | – | 2R | VF | HF | 2R | 1 | 16:7 |
| Cincinnati | 2R | 2R | 2R | 2R | S | – | HF | HF | HF | AF | 1 | 18:10 |
| Shanghai | 3R | HF | F | not held | not held | not held | 2R | AF | 3R | 0 | 13:7 | |
| Paris | 2R | VF | 3R | F | HF | – | 3R | S | HF | 1 | 20:7 |
S = Titel, F = Finale, HF = Halbfinale, VF = Viertelfinale, AF/1R–3R = Runde, – = nicht gespielt, n. a. = nicht ausgetragen. Das Shanghai-Masters 2026 läuft ab 7. Oktober.
Madrid und Rom: die Sandplatz-Masters
Madrid ist mit 30:7 Siegen sein bestes Masters-Turnier. Er gewann dort 2018 gegen Dominic Thiem (6:4, 6:4) und 2021 gegen Matteo Berrettini (6:7(8), 6:4, 6:3). Zwei Endspiele verlor er: 2022 gegen Carlos Alcaraz (3:6, 1:6) und 2026 gegen Jannik Sinner (1:6, 2:6). In Rom feierte er 2017 mit 20 Jahren seinen ersten Masters-Titel, im Finale schlug er Novak Djokovic 6:4, 6:3. 2018 verlor er das Endspiel gegen Rafael Nadal, 2024 gewann er gegen Nicolás Jarry seinen zweiten Rom-Titel. 2026 schied er dort im Achtelfinale gegen Luciano Darderi aus.
Kanada, Cincinnati und Paris: Titel auf Hartplatz
In Montreal gewann Zverev 2017 das Finale gegen Roger Federer 6:3, 6:4. In Cincinnati holte er 2021 den Titel gegen Andrey Rublev (6:2, 6:3), anschließend erreichte er dort dreimal in Folge das Halbfinale (2023 bis 2025). 2026 verlor er im Achtelfinale gegen Tommy Paul, obwohl er im Tiebreak des zweiten Satzes einen Matchball hatte. In Paris verlor er 2020 das Finale gegen Daniil Medvedev, 2024 gewann er dort seinen siebten Masters-Titel mit 6:2, 6:2 gegen Ugo Humbert.
Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und Shanghai
Bei vier Masters-Turnieren fehlt Zverev noch der Titel. In Miami (Finale 2018 gegen John Isner) und Shanghai (Finale 2019 gegen Medvedev) war er nah dran. In Monte-Carlo kam er dreimal ins Halbfinale, in Indian Wells 2026 zum ersten Mal. Auffällig in diesem Jahr: Sinner stoppte ihn in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo jeweils im Halbfinale und in Madrid im Finale.
ATP Finals: zwei Titel beim Saisonfinale
Für die ATP Finals der acht besten Spieler hat sich Zverev 2026 zum neunten Mal qualifiziert, laut ATP als zweiter Spieler nach Sinner. In London gewann er 2018 im Halbfinale gegen Federer (7:5, 7:6(5)) und im Finale gegen Djokovic (6:4, 6:3). 2021 in Turin schlug er im Halbfinale Djokovic (7:6(4), 4:6, 6:3) und im Finale Medvedev (6:4, 6:4). Dazu kommen die Halbfinals 2019 und 2024. 2025 schied er in der Gruppenphase aus: Er besiegte Ben Shelton, verlor aber gegen Sinner und Félix Auger-Aliassime. Seine Gesamtbilanz beim Saisonfinale liegt bei 18:12.
| Jahr | Ergebnis |
|---|---|
| 2017 | Gruppenphase |
| 2018 | Sieger |
| 2019 | Halbfinale |
| 2020 | Gruppenphase |
| 2021 | Sieger |
| 2022 | nicht qualifiziert |
| 2023 | Gruppenphase |
| 2024 | Halbfinale |
| 2025 | Gruppenphase |
| 2026 | qualifiziert (Turin, 15.–22. November) |
Olympische Spiele: Gold in Tokio
Bei den Spielen von Tokio, die wegen der Pandemie 2021 stattfanden, gewann Zverev die Goldmedaille im Einzel. Im Halbfinale besiegte er Djokovic mit 1:6, 6:3, 6:1 und beendete damit dessen Hoffnung auf den Golden Slam. Im Finale schlug er Karen Khachanov 6:3, 6:1. Im Doppel erreichte er mit Jan-Lennard Struff das Viertelfinale. In Paris 2024 war im Einzel im Viertelfinale gegen Lorenzo Musetti Schluss, im Mixed mit Laura Siegemund in der ersten Runde. Seine olympische Einzelbilanz liegt bei 9:1.
| Spiele | Ergebnis im Einzel |
|---|---|
| Rio de Janeiro 2016 | nicht teilgenommen |
| Tokio 2020 (ausgetragen 2021) | Gold – Finale gegen Karen Khachanov 6:3, 6:1 |
| Paris 2024 | Viertelfinale (Niederlage gegen Lorenzo Musetti) |
Deutsche Turniere: Hamburg, München, Halle und Stuttgart
Hamburg: In seiner Geburtsstadt stand Zverev 2014 mit 17 Jahren im Halbfinale, es war sein erstes auf der ATP-Tour (0:6, 1:6 gegen David Ferrer). Den Titel holte er 2023 mit 7:5, 6:3 gegen Laslo Djere. 2024 verlor er das Finale gegen Arthur Fils im Tiebreak des dritten Satzes, 2025 kam im Achtelfinale das Aus gegen Alexandre Muller. 2026 spielte er in Hamburg nicht.
München: Die BMW Open hat er dreimal gewonnen: 2017 gegen Guido Pella, 2018 gegen Philipp Kohlschreiber und 2025 gegen Ben Shelton (6:2, 6:4). 2026 erreichte er das Halbfinale und verlor dort gegen Flavio Cobolli.
Halle: Auf dem Rasen in Westfalen stand er 2016 und 2017 im Finale, verlor aber gegen Florian Mayer und Roger Federer. 2025 scheiterte er im Halbfinale an Medvedev, 2026 an Taylor Fritz (7:6(4), 4:6, 5:7).
Stuttgart: 2025 erreichte er das Finale und verlor 3:6, 6:7(0) gegen Fritz.
Köln: Im Oktober 2020 gewann er dort zwei Hallenturniere, im Finale schlug er Félix Auger-Aliassime und Diego Schwartzman.
Teamwettbewerbe: Davis Cup, United Cup und Laver Cup
Im Davis Cup debütierte Zverev 2016 gegen Tschechien. Bei der Finalrunde 2025 in Bologna gewann er beide Einzel gegen Francisco Cerúndolo und Jaume Munar, Deutschland verlor das Halbfinale aber gegen Spanien. Im September 2026 besiegte er in der Qualifikation gegen Kroatien Matej Dodig und Dino Prizmic. Der Sieg gegen Prizmic war der entscheidende Punkt, Deutschland steht damit in der Finalrunde.
Den United Cup gewann Zverev 2024 mit Deutschland: Im Finale gegen Polen schlug er Hubert Hurkacz mit 6:7(3), 7:6(6), 6:4. Außerdem gewann er mit Laura Siegemund das Mixed. 2026 schied das deutsche Team in der Gruppenphase aus. Beim Laver Cup spielte Zverev bisher siebenmal für Team Europe, das sechs dieser Ausgaben gewann, zuletzt 2026. Laut Wikipedia holte er 2018, 2019 und 2026 jeweils den entscheidenden Punkt. Beim Hopman Cup erreichte er mit Angelique Kerber 2018 und 2019 das Finale, beide Male unterlag Deutschland der Schweiz.
Die nächsten Turniere von Alexander Zverev
In Peking schied Zverev am 4. Oktober 2026 im Viertelfinale gegen Novak Djokovic aus. Als Nächstes stehen das Masters in Shanghai, das Hallenturnier in Wien, das Masters in Paris und die ATP Finals in Turin auf seinem Plan. Ob er im November auch bei der Davis-Cup-Finalrunde in Bologna spielt, ist noch offen. Ergebnisse und Gegner der laufenden Saison stehen auf der Seite Matches und Ergebnisse 2026, Sender und Streams auf der Seite Zverev live im TV und Stream.
| Turnier | Termin | Status |
|---|---|---|
| China Open, Peking (ATP 500) | 30.9.–6.10.2026 | Viertelfinale: Niederlage gegen Novak Djokovic 6:4, 4:6, 4:6 |
| Shanghai Masters (Masters 1000) | 7.–18.10.2026 | auf der ATP-Meldeliste |
| Erste Bank Open, Wien (ATP 500) | Ende Oktober 2026 | Teilnahme vom Veranstalter bestätigt |
| Paris Masters (Masters 1000) | Anfang November 2026 | im Turnierkalender vorgesehen |
| Nitto ATP Finals, Turin | 15.–22.11.2026 | qualifiziert |
| Davis-Cup-Finalrunde, Bologna | 24.–29.11.2026 | Deutschland qualifiziert, Zverevs Einsatz offen |
