Hier finden Sie die Alexander Zverev News der Saison 2026 in chronologischer Reihenfolge, die neuesten Meldungen zuerst. Jede Nachricht nennt Datum, Turnier und Ergebnis; alle Resultate sind mit der ATP und weiteren öffentlichen Quellen abgeglichen. Das Jahr 2026 ist das erfolgreichste seiner Karriere: zwei Grand-Slam-Titel, ein Wimbledon-Finale und die Rückkehr auf Platz 2 der Weltrangliste. Die vollständige Liste aller Partien mit Runde und Score steht auf der Seite Matches und Ergebnisse 2026. Stand: 4. Oktober 2026.
Oktober 2026: Asien-Swing in Peking
Peking
Djokovic stoppt Zverev im Viertelfinale
Bei den China Open (ATP 500) ist Zverev im Viertelfinale ausgeschieden: Gegen Novak Djokovic gewann er den ersten Satz, verlor aber 6:4, 4:6, 4:6. Zum Auftakt hatte er Cameron Norrie mit 7:6(1), 6:4 bezwungen, im Achtelfinale ließ er Juncheng Shang beim 6:0, 6:3 keine Chance. Gegen Djokovic liegt Zverev im direkten Vergleich nun mit 5:10 zurück; davor trafen beide im Viertelfinale von Roland Garros 2025 aufeinander.
September 2026: US-Open-Titel, Davis Cup und Laver Cup
Laver Cup
Zverev holt den entscheidenden Punkt für Team Europe
Beim Laver Cup in London gewann Team Europe zum sechsten Mal mit Zverev im Aufgebot. Am Samstag hatte er gegen Alex de Minaur noch mit 6:2, 6:7(5), [9:11] im Match-Tiebreak verloren. Am Sonntag sicherte er mit dem 7:6(3), 6:3 gegen Learner Tien den Sieg Europas – wie schon 2018 und 2019 gewann Zverev damit das entscheidende Match.
Davis Cup
Zverev führt Deutschland zur Finalrunde
In der zweiten Qualifikationsrunde gegen Kroatien in Halle (Westfalen) gewann Zverev beide Einzel: am Samstag 6:4, 7:6(3) gegen Matej Dodig, am Sonntag 6:2, 6:4 gegen Dino Prizmic. Sein zweiter Sieg brachte Deutschland den Platz in der Finalrunde der besten acht Teams vom 24. bis 29. November in Bologna. Ob Zverev dort spielt, ist noch nicht bestätigt.
US Open
Zweiter Grand-Slam-Titel: Zverev gewinnt die US Open
Im Finale von New York besiegte Zverev Ben Shelton mit 6:3, 7:6(2), 5:7, 6:2 und gewann nach Roland Garros seinen zweiten Major-Titel im selben Jahr. Er ist nach Boris Becker 1989 erst der zweite deutsche Herren-Champion bei den US Open. Auf dem Weg ins Endspiel überstand er in den ersten beiden Runden zwei Fünfsatzmatches gegen Lorenzo Sonego und Quentin Halys und schlug im Halbfinale Karen Khachanov. Gegen Shelton steht er nun bei 6:0 Siegen.
August 2026: Nordamerika-Swing
Cincinnati
Tommy Paul stoppt Zverev im Achtelfinale
Als topgesetzter Spieler verlor Zverev in Cincinnati nach einem Freilos und zwei Siegen das Achtelfinale gegen Tommy Paul mit 6:4, 6:7(6), 4:6. Im Tiebreak des zweiten Satzes hatte er beim Stand von 6:5 einen Matchball, den Paul abwehrte. Die Partie war wegen Regens rund 90 Minuten unterbrochen.
Montreal
Zverev kritisiert die zweiwöchigen Masters-Turniere
Vor und während des Masters in Montreal sprach sich Zverev dafür aus, die Masters-1000-Turniere wieder auf eine Woche zu verkürzen. Wer alle Turniere spiele, verbringe vor den US Open sieben Wochen in Nordamerika; die Absagen von Sinner, Alcaraz und Djokovic in Kanada führte er auf dieses Format zurück.
Kanada
Frühes Aus beim Masters in Kanada
Bei seinem ersten Auftritt nach dem Wimbledon-Finale unterlag Zverev in der Runde der letzten 64 dem Niederländer Tallon Griekspoor mit 7:6(3), 2:6, 4:6. Es war seine einzige Partie in Kanada in diesem Jahr.
Juni und Juli 2026: Rasensaison und Wimbledon-Finale
Wimbledon
Erstes Wimbledon-Finale endet gegen Sinner
Zverev erreichte erstmals das Endspiel an der Church Road, verlor dort aber gegen Jannik Sinner mit 7:6(7), 6:7(2), 3:6, 4:6. Zuvor hatte er im Viertelfinale Taylor Fritz und im Halbfinale Arthur Fery jeweils in drei Sätzen besiegt. Mit dem Finaleinzug kletterte er in der Weltrangliste vom 13. Juli auf Platz 2 (8.480 Punkte).
Halle
Halbfinal-Aus in Halle gegen Fritz
Bei den Halle Open verlor Zverev das Halbfinale gegen Taylor Fritz mit 7:6(4), 4:6, 5:7. Zuvor hatte er Vit Kopriva, Yannick Hanfmann und Raphael Collignon geschlagen.
April bis Juni 2026: Sandplatzsaison und Titel in Paris
Roland Garros
Zverev gewinnt seinen ersten Grand Slam
Im Finale von Roland Garros setzte sich Zverev nach 4:16 Stunden mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7(5), 6:1 gegen Flavio Cobolli durch. Er ist der erste deutsche Herren-Champion in Paris seit Henner Henkel 1937 und laut Wikipedia der erste Spieler, der mit Typ-1-Diabetes ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat. In der Weltrangliste vom 8. Juni stand er auf Platz 3 mit 7.305 Punkten.
Rom
Achtelfinal-Aus in Rom
Der zweifache Rom-Sieger verlor im Achtelfinale gegen Luciano Darderi mit 6:1, 6:7(10), 0:6, nachdem er im zweiten Satz kurz vor dem Sieg gestanden hatte.
Madrid
Finale in Madrid gegen Sinner verloren
Nach Siegen unter anderem über Flavio Cobolli und Alexander Blockx erreichte Zverev sein viertes Madrid-Finale, unterlag dort aber Jannik Sinner mit 1:6, 2:6.
München
Halbfinale beim Heimturnier in München
Der Titelverteidiger der BMW Open schied im Halbfinale gegen Flavio Cobolli mit 3:6, 3:6 aus – sieben Wochen später trafen beide im Finale von Paris erneut aufeinander.
Monte-Carlo
Halbfinale in Monte-Carlo
Nach einem Dreisatzsieg im Viertelfinale gegen João Fonseca verlor Zverev das Halbfinale gegen Jannik Sinner mit 1:6, 4:6.
Januar bis März 2026: Saisonstart und Hartplatz-Frühjahr
Miami
Zweites Masters-Halbfinale in Folge
Nach dem Halbfinale in Indian Wells (2:6, 4:6 gegen Sinner am 15. März) erreichte Zverev auch in Miami die Runde der letzten vier. Erneut war Jannik Sinner Endstation, diesmal mit 3:6, 6:7(4).
Acapulco
Doppeltitel mit Marcelo Melo
Im Einzel schied Zverev in Acapulco im Achtelfinale gegen Miomir Kecmanovic aus. Im Doppel gewann er an der Seite seines Freundes Marcelo Melo den Titel mit 6:3, 6:4 gegen Alexander Erler und Robert Galloway.
Australian Open
Fünfsatz-Halbfinale gegen Alcaraz
In Melbourne verlor Zverev das Halbfinale gegen Carlos Alcaraz mit 4:6, 6:7(5), 7:6(3), 7:6(4), 5:7, nachdem er einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte. Nach dem Turnier fiel er in der Weltrangliste auf Platz 4 zurück.
United Cup
Gruppenaus beim United Cup
Zum Saisonauftakt in Sydney schlug Zverev Tallon Griekspoor mit 7:5, 6:0 und verlor gegen Hubert Hurkacz mit 3:6, 4:6. Deutschland schied in der Gruppenphase aus.
Wie es weitergeht
Nach Peking stehen das Masters in Shanghai (7. bis 18. Oktober), das ATP-500-Turnier in Wien und das Masters in Paris auf dem Programm. Für die ATP Finals in Turin (15. bis 22. November) hat sich Zverev als zweiter Spieler nach Sinner bereits qualifiziert – zum neunten Mal in seiner Karriere. Die Termine im Detail stehen im Turnierkalender, die Ranglisten-Entwicklung zeigt die Seite ATP-Ranking. Wer Zverevs Bilanz bei den Majors nachlesen möchte, findet sie in der Grand-Slam-Übersicht, die Duelle mit Sinner, Alcaraz und Djokovic auf der Seite Rivalen und Head-to-Head.
